Mooswaldsiechä

Am 4.10.1974 war die Geburt der Mooswaldsiechä. Gründungsmitglieder waren an diesem Tag Walter und Iris Beierer, Klaus Dreher, Elvira Knoll und Sigi Dudzig. Der Name kommt aus dem Gedanken an den Mooswald, an welchen die Gründungsmitglieder schöne Kindheits- und Jugenderinnerungen hatten. Der wald verlotterte langsam und so wollte man die guten Geister sein, welche ihn wieder beleben sollten. Die beiden, welche Häs und Maske entwarfen wurden im Volksmund siechä genannt und so war der Name schnell gefunden. Am ertsen Hock hat man bereits das Material für Häs und Maske bestellt. Die erste Maske wurde von S. Dudzig in Eigenarbeit hergestellt, das Häs hat jedes Mitglied selbst genäht. Die ersten Umzüge, an denen man teilnahm, waren 1975 in Friedlingen, Rümmingen und Weil. An allen Umzügen nahmen die Siechä mit einem Wagen teil und es waren auch schon 4 Kinder dabei. Ihre Kinderfreundlichkeit bewiesen sie auch indem sie Verhandlungen mit der Stadt Weil aufnahmen und im Mooswald einen Kinderspielplatz einrichteten. am 21.3.75 war die erste Hauptversammlung, an welcher man die ersten Statuten festlegte und beschlossen wurde, eine Holzmaske anfertigen zu lassen. Nach einem Jahr waren es bereits 14 Aktiv- und 30 Passivmitglieder. Da die meisten Aktivitäten im Siechäkeller stattfanden, wurden viele Anwohner zu Passivmitglieder. Um den Hemdglunkiumzug zu bereichern, veranstaltete man 1976 den ersten Hemdglunkiball im C 201 (Hasenverein). Diese Veranstaltung ist auch heute noch die tregende Veranstaltung der Mooswaldsiechä und findet nach dem Hemdglunggiumzug in der Turnhalle der Leopoldschule statt. Am 11.11.76 wurde die Clique der Narrenzunft vorgestell. 1978 wurden die Mooswaldsiechä in die Narrenzunft aufgenommen, einen eigene Jugendgruppe gegründet und das Häs im Narrenmuseum in Kenzingen ausgestellt. Die Schnitzelbanksänger der Mooswaldsiechä traten1979 das erste Mal in Aktion.